Endspurt für ein großes Infrastrukturprojekt für die Alltagsmobilität: Mit der neuen Überführung wird noch im Herbst 2026 die sichere Verbindung für den Radverkehr zwischen der Handwerkerzone Pontives und Gröden fertiggestellt.
Seit Juli liefen die Arbeiten für den rund 1,2 Kilometer langen, letzten fehlenden Abschnitt des Radwegs Rodaval zwischen Runggaditsch und Pontives, welcher von der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern realisiert wurde. Damit die Handwerkerzone Pontives jedoch sicher mit dem Fahrrad erreicht werden kann, muss die stark befahrene Staatsstraße SS242 (Grödnertalstraße) überquert werden. Aus technischen Gründen wurde somit eine Radwegüberführung
errichtet, welche Dank der Finanzierung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung 2021–2027 (EFRE,
1. Aufruf, Priorität 3 „Mobility – Radwege“) umgesetzt werden konnte. Die im Mai begonnen Arbeiten wurden von der Firma Giovannini Costruzioni Metalliche S.r.l. aus Mezzocorona ausgeführt. Die Projektkosten betragen insgesamt 1.404.345,94 Euro.
Durch die Kombination der beiden Projekte der Bezirksgemeinschaften Eisacktal und Salten-Schlern wird die Handwerkerzone Pontives mit ihren 250 bis 300 Arbeitsplätzen endlich sicher und attraktiv an das Radnetz angebunden. Die Finanzierung für die BZG Salten-Schlern erfolgte ebenfalls im Rahmen des EFRE-Programms 2021–2027, ein Programm, welches gezielt Investitionen in den Klimaschutz mit dem Ausbau moderner, nachhaltiger Infrastruktur verbindet. Hierfür wurden insgesamt 782.457,60 Euro genehmigt.
Der neue Abschnitt verknüpft nun die Wohnorte St. Ulrich, Überwasser und Runggaditsch direkt mit der Handwerkerzone Pontives und schafft damit eine sichere und attraktive Verbindung für Pendlerinnen und Pendler, Familien und Freizeitradler. Bürgermeister von Lajen, Stefan Leiter, freut sich über den gelungenen Lückenschluss und betont in diesem Zusammenhang die hervorragende Zusammenarbeit mit den Bezirksgemeinschaften Eisacktal und Salten-Schlern: „Es ist ein großer Erfolg, dass wir durch dieses Projekt einen echten Sicherheitsgewinn für alle
schaffen konnten.“
Der Ausbau sicherer Radwege stellt angesichts der angespannten Verkehrssituation eine wichtige Alternative zum motorisierten Individualverkehr dar. Überdies entsteht eine echte und umweltfreundliche Alternative zum Auto, die nicht nur die tägliche Stau-Situation im Grödnertal entschärft, sondern auch Lärm und CO2- Emissionen spürbar reduziert.
